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Framer12 Min.

WordPress Alternative 2026: Welches System passt zu Ihrem Projekt?

Eine gute WordPress Alternative muss nicht grundsätzlich besser als WordPress sein. Sie muss die Anforderungen eines konkreten Projekts besser erfüllen. Für eine Marketingwebsite kann deshalb Framer oder Webflow interessant sein. Für Publishing und Newsletter ist Ghost spezialisiert. TYPO3 und Drupal spielen ihre Stärken bei umfangreichen Content-Strukturen aus. Für einfache Websites kommen Wix oder Squarespace infrage, während Shopify für E-Commerce eine eigene Kategorie bildet. Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Welches CMS ersetzt WordPress?“ Sondern: „Welche technische Verantwortung, Funktionen und Arbeitsabläufe soll das neue System übernehmen?“

Inhalt9 Abschnitte

Warum suchen Unternehmen nach einer WordPress Alternative?

Unternehmen suchen häufig nicht deshalb nach einer WordPress Alternative, weil WordPress grundsätzlich schlecht wäre. Der Auslöser ist meist ein konkretes Problem mit dem bestehenden Setup: zu viel technische Betreuung, komplexe Plugin-Abhängigkeiten, ein unpassender Redaktionsprozess oder Anforderungen, für die ein anderes System besser geeignet ist.

WordPress selbst ist Open Source, flexibel und enorm verbreitet.

Probleme entstehen häufiger durch die konkrete Architektur rund um WordPress als durch den Core allein.

Ein schlankes WordPress mit Block Editor, wenigen Erweiterungen und gutem Managed Hosting kann über Jahre sehr unkompliziert betrieben werden.

Ein anderes Projekt besitzt vielleicht:

  • einen komplexen Page Builder
  • zahlreiche Add-ons
  • ein individuell entwickeltes Theme
  • WooCommerce
  • eigene Schnittstellen
  • mehrere Premium-Plugins
  • individuelle Serveranforderungen

Beides heißt WordPress.

Der laufende technische Aufwand kann trotzdem völlig unterschiedlich sein.

Deshalb sollte ein Plattformwechsel immer beim tatsächlichen Problem beginnen.

Was kann WordPress heute und wofür bleiben Sie verantwortlich?

WordPress.org ist ein selbst gehostetes Open-Source-CMS. Betreiber können Hosting, Themes, Plugins, Datenbank und Dateien weitgehend selbst kontrollieren. Gleichzeitig besitzt WordPress umfangreiche Funktionen für redaktionelle Arbeit, Rollen, Revisionen und geplante Veröffentlichungen.

WichtigIn diesem Artikel meinen wir mit WordPress immer das selbst gehostete WordPress.org.

WordPress.com ist ein separates kommerzielles Hosting-Angebot.

WordPress bietet Redaktionen bereits im Core unter anderem:

  • Seiten und Beiträge
  • Entwürfe
  • geplante Veröffentlichungen
  • Revisionen
  • unterschiedliche Benutzerrollen
  • Medienverwaltung
  • Themes
  • Erweiterbarkeit über Plugins

Ein gut eingerichtetes WordPress kann deshalb sehr gut intern gepflegt werden.

Die Aussage „Für jede Änderung braucht man bei WordPress eine Agentur“ wäre falsch.

Technische Verantwortung bleibt trotzdem bestehen.

WordPress.org dokumentiert Anforderungen an PHP, Datenbank und HTTPS. Minor- und Sicherheitsupdates können seit Jahren automatisch eingespielt werden. Bei größeren Releases, Themes, Plugins, Backups und individuellen Erweiterungen bleibt aber Verantwortung beim Betreiber beziehungsweise dessen technischem Partner.

Je komplexer das Setup, desto wichtiger wird diese technische Betreuung.

über 43 %
aller Websites im Web laufen laut WordPress.org auf WordPress.

WordPress ist damit sehr verbreitet. Der Marktanteil sagt jedoch nichts darüber aus, ob das System für ein konkretes Projekt die beste Wahl ist.

Quelle: WordPress.org
Content-Pflege und technische Wartung sind zwei verschiedene Dinge.

Redakteure können Inhalte in WordPress sehr gut selbst pflegen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie auch Hosting, Plugins, Themes, PHP-Versionen, Backups oder individuelle Integrationen betreuen sollten. Genau diese Trennung ist für einen fairen Systemvergleich entscheidend.

Content-Pflege oder technische Wartung: Was wollen Sie wirklich vereinfachen?

Viele Plattformvergleiche werfen zwei Aufgaben zusammen, die im Unternehmensalltag völlig unterschiedlich sind. Bei WordPress kann die redaktionelle Pflege sehr einfach sein, während im Hintergrund trotzdem technische Verantwortung besteht.

Content-PflegeHier geht es um Texte, Bilder, neue Beiträge, Landingpages, Produkte oder andere Inhalte. Diese Arbeit sollte in einem guten System möglichst ohne Entwickler möglich sein.

Technische WartungHier geht es um die Plattform selbst: Updates, Hosting, Erweiterungen, Kompatibilität, Sicherheit, Backups und technische Fehler. Wie viel davon beim Unternehmen bleibt, hängt stark vom Plattformmodell ab.

Managed WordPress Hosting kann einen großen Teil davon übernehmen.

Bei Framer, Webflow, Wix, Squarespace oder Shopify liegt die Infrastruktur dagegen stärker beim Plattformanbieter.

Das reduziert technische Aufgaben, schafft dafür aber eine stärkere Abhängigkeit von den Grenzen und Entscheidungen des SaaS-Anbieters.

Keines der beiden Modelle ist automatisch besser.

Es ist eine Frage der gewünschten Verantwortung.

Welche WordPress Alternativen kommen 2026 infrage?

Es gibt nicht die eine WordPress Alternative für alle Projekte. Die folgenden Systeme verfolgen unterschiedliche Modelle und lösen unterschiedliche Probleme.

FramerFramer eignet sich besonders für moderne Marketing-, Unternehmens- und Markenwebsites. Design, CMS, Hosting und Publishing liegen innerhalb einer verwalteten Plattform. Unternehmen müssen keine eigene WordPress-Core-, Plugin- oder Serverinfrastruktur betreiben. Dafür bleibt die Website an Framers Plattformmodell gebunden und das CMS besitzt tarifabhängige Grenzen.

Framer ist deshalb interessant für Teams, die eine visuell starke Website mit überschaubarer Content-Struktur betreiben möchten und möglichst wenig eigene technische Infrastruktur verwalten wollen.

Für große Shops oder hochindividuelle serverseitige Anwendungen ist Framer dagegen nicht automatisch die passende Wahl.

Wenn Sie Framer selbst testen möchten, können Sie sich die Plattform direkt bei Framer ansehen.Hinweis: Dieser Link ist ein Affiliate-Link. Wenn Sie Framer darüber buchen, können wir eine Provision erhalten. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.

WebflowWebflow verbindet einen visuellen Entwicklungsworkflow mit CMS und Managed Hosting. Im Vergleich zu Framer sind größere CMS-Strukturen möglich. Gleichzeitig ist die Produktstruktur aus Site-Plänen, Workspaces und zusätzlichen Funktionen komplexer.

Webflow erlaubt auf bestimmten bezahlten Workspace-Plänen einen Code-Export.

Dabei ist wichtigDynamische CMS-Inhalte und weitere plattformgebundene Funktionen werden nicht vollständig als eigenständig weiterlaufende Website exportiert.

Webflow ist deshalb besonders interessant für designgetriebene Websites mit größeren CMS-Anforderungen.

GhostGhost ist eine Open-Source-Publishing-Plattform mit starkem Fokus auf Blogs, Newsletter, Mitglieder und bezahlte Abonnements. Das System kann selbst gehostet oder über Ghost(Pro) als verwaltete SaaS-Lösung betrieben werden.

Ghost ist eine überzeugende Alternative, wenn Publishing selbst das Geschäftsmodell oder ein zentraler Bestandteil davon ist.

Für klassische Unternehmenswebsites mit vielen unterschiedlichen Seitentypen und komplexen Marketing-Landingpages ist es weniger universell als WordPress.

TYPO3TYPO3 ist ein selbst gehostetes Open-Source-CMS mit starkem Standbein im deutschsprachigen Unternehmensumfeld. Es bietet langfristig planbare LTS-Versionen und eignet sich für umfangreiche, mehrsprachige Content-Plattformen mit professionellem technischem Betrieb.

Die aktuelle TYPO3-v14-LTS-Linie erhält laut TYPO3 kostenlose Sicherheitsupdates bis Juni 2029 und kann über Extended Long Term Support darüber hinaus unterstützt werden.

Diese langfristige Planbarkeit ist für größere Organisationen interessant.

Gleichzeitig ist TYPO3 kein System, das man üblicherweise ohne technisches Know-how aufsetzt und betreibt.

DrupalDrupal ist ebenfalls Open Source und eignet sich besonders für stark strukturierte Inhalte, komplexe Content-Modelle und mehrsprachige Plattformen. Mehrsprachigkeit wird über mehrere Core-Module abgedeckt und ist tief in das System integriert.

Drupal bietet Entwicklern große Freiheit bei Datenmodellen und Erweiterungen.

Diese Flexibilität bringt ähnlich wie TYPO3 eine höhere technische Einstiegshürde mit sich.

Für eine kleine Marketingwebsite wäre das häufig unnötige Komplexität.

WixWix ist ein vollständig verwalteter Website-Baukasten. Hosting, Plattform und Editor kommen aus einer Hand. Das reduziert technische Verantwortung und macht das System für kleinere Websites ohne eigenes Entwicklerteam interessant.

Die Kehrseite dieses Modells ist die geringe Portabilität der eigentlichen Website.

Eine bei Wix registrierte Domain kann selbstverständlich zu einer anderen Plattform zeigen. Die Wix-Website selbst wird jedoch innerhalb der Wix-Infrastruktur betrieben.

Für Unternehmen, die maximale technische Kontrolle wünschen, ist das ein relevanter Unterschied.

SquarespaceSquarespace verfolgt ebenfalls ein verwaltetes SaaS-Modell und richtet sich besonders an kleinere Websites, Portfolios und visuell orientierte Unternehmen.

Der Content-Export ist eingeschränkt.

Squarespace dokumentiert einen XML-Export für bestimmte Inhalte in Richtung WordPress. Nicht alle Seitentypen, Designinformationen und Funktionen werden dabei übertragen.

Für einfache Websites kann Squarespace sehr angenehm sein. Für Unternehmen mit langfristig komplexer werdender Plattformarchitektur sollte die Portabilität früh berücksichtigt werden.

ShopifyShopify ist keine allgemeine WordPress Alternative, sondern eine spezialisierte Commerce-Plattform. Wenn ein Onlineshop das Zentrum des Geschäftsmodells bildet, ist Shopify deshalb oft der sinnvollere Vergleich als klassische Website-Builder.

Hosting ist Bestandteil der Shopify-Pläne.

Produkte, Checkout, Payments, Commerce-Funktionen und Erweiterungen stehen im Mittelpunkt.

Für eine reine Unternehmens- oder Content-Website wäre Shopify dagegen ein unnötiger Commerce-Schwerpunkt.

Welche WordPress Alternative passt zu welchem Projekt?

Die sinnvollste Auswahl entsteht über den Anwendungsfall, nicht über eine allgemeine Rangliste. Ein System kann für einen bestimmten Anwendungsfall die beste Wahl und für einen anderen völlig ungeeignet sein.

WordPress Alternativen nach Anwendungsfall
SystemBesonders geeignet fürPlattformmodellTechnische Verantwortung
FramerMarketing-, Unternehmens- und MarkenwebsitesManaged SaaSInfrastruktur weitgehend beim Plattformanbieter
WebflowDesigngetriebene Websites mit größerem CMSManaged SaaSInfrastruktur beim Anbieter, Projektlogik innerhalb Webflow
GhostBlogs, Newsletter und Membership-PublishingOpen Source oder Managed SaaSJe nach Self-Hosting oder Ghost(Pro)
TYPO3Große Unternehmens- und mehrsprachige Content-PlattformenOpen Source, selbst gehostetTechnischer Betrieb beim Betreiber oder Dienstleister
DrupalKomplexe strukturierte Inhalte und mehrsprachige PlattformenOpen Source, selbst gehostetTechnischer Betrieb beim Betreiber oder Dienstleister
WixKleine Websites mit möglichst wenig technischem AufwandManaged SaaSInfrastruktur beim Plattformanbieter
SquarespaceKleine visuell orientierte Websites und PortfoliosManaged SaaSInfrastruktur beim Plattformanbieter
ShopifyOnlineshops und CommerceManaged SaaSCommerce-Infrastruktur beim Plattformanbieter
Die Tabelle ist keine Rangliste.

Wer speziell zwischen Framer und WordPress entscheidet, findet die technische Gegenüberstellung im Artikel: Framer vs. WordPress.

Was kostet eine WordPress Alternative langfristig wirklich?

Der monatliche Softwarepreis ist nur ein Teil der tatsächlichen Website-Kosten. Gerade beim Vergleich von Open Source und SaaS ist es wenig sinnvoll, nur WordPress mit null Euro gegen einen kostenpflichtigen Plattformtarif zu stellen.

WordPress.org selbst ist kostenlos.

TYPO3, Drupal und selbst gehostetes Ghost ebenfalls.

Das bedeutet aber nicht: „Die Website kostet nichts.“

Umgekehrt bedeutet ein SaaS-Tarif nicht automatisch, dass die Website langfristig teurer ist.

Für einen realistischen Vergleich sollten vier Kostenarten getrennt betrachtet werden.

Die vier Kostenebenen einer Website-Plattform
KostenartOpen SourceManaged SaaS
EinstiegSoftware häufig kostenlos, dazu Hosting, Einrichtung und EntwicklungPlattformtarif plus Einrichtung und Entwicklung
Technischer BetriebHosting, Updates, Backups, Erweiterungen und Kompatibilität liegen stärker beim BetreiberPlattformbetrieb und zentrale Updates liegen überwiegend beim Anbieter
Interne PflegeAbhängig vom CMS-Setup, Rollen und verwendeten BuilderAbhängig von Editor, CMS und Plattformgrenzen
WechselDaten und Dateien häufig gut kontrollierbar, individuelle Setups können Migration erschwerenDaten teilweise exportierbar, vollständige Website-Portabilität je Plattform unterschiedlich
Die tatsächlichen Kosten hängen stärker vom Projekt, der technischen Komplexität und dem Betreuungsmodell ab als vom Listenpreis der Software.

Ein einfaches Beispiel zeigt die Logik:

Eine kleine Marketingwebsite mit wenigen Seiten und intern gepflegtem Content benötigt möglicherweise kaum laufende technische Arbeit.

Hier kann ein Managed-SaaS-System wirtschaftlich attraktiv sein, obwohl es monatlich Geld kostet.

Bei einer großen Content-Plattform mit eigenem Entwicklungsteam kann dagegen ein Open-Source-System sinnvoller sein, weil die volle technische Kontrolle einen größeren Wert besitzt als die reduzierte Infrastrukturarbeit eines SaaS-Systems.

Bei einem komplexen Shop dominieren wiederum Entwicklung, Commerce-Logik, Integrationen und Betrieb.

Der monatliche CMS-Preis wird dann nur noch zu einem kleinen Teil der Gesamtentscheidung.

Genau deshalb halte ich pauschale Aussagen wie „WordPress ist günstiger, weil es kostenlos ist“ oder „SaaS ist günstiger, weil keine Updates nötig sind“ für wenig hilfreich.

Eine ausführliche Einordnung der Kosten einer professionellen Website finden Sie in unserem separaten Kostenvergleich.

Wie unterscheiden sich CMS und Redaktionsalltag?

Für Unternehmen ist nicht nur wichtig, was ein System technisch kann. Entscheidend ist auch, wer später täglich damit arbeitet. Framer und ähnliche visuelle SaaS-Plattformen sind häufig angenehm für Marketingteams, die Inhalte direkt im Kontext der Website bearbeiten möchten. WordPress bietet dafür mehr Flexibilität bei Rollen, Inhaltstypen und redaktionellen Strukturen.

Ghost ist bewusst auf Publisher fokussiert.

TYPO3 und Drupal können sehr umfangreiche Content-Architekturen abbilden, verlangen dafür aber meist professionellere technische Strukturen.

Bei der Auswahl sollten deshalb mindestens diese Fragen beantwortet werden:

  • Wie viele Personen bearbeiten Inhalte?
  • Welche Rollen und Rechte werden benötigt?
  • Wie viele unterschiedliche Inhaltstypen gibt es?
  • Müssen Inhalte freigegeben werden?
  • Werden viele Sprachen verwaltet?
  • Sollen Marketingmitarbeiter Seiten visuell bearbeiten?
  • Gibt es ein internes Entwicklungsteam?
  • Wer ist nach dem Launch technisch verantwortlich?

Die vermeintlich einfachste Plattform ist nicht für jedes Team wirklich die einfachste.

Ein Redakteur mit hundert strukturierten Inhalten benötigt etwas anderes als ein Marketingteam mit zehn Landingpages.

Wann sollten Sie bei WordPress bleiben?

Nicht jede Suche nach einer WordPress Alternative sollte mit einem Plattformwechsel enden. Eine Migration erzeugt selbst Aufwand. Inhalte müssen geprüft, Integrationen neu aufgebaut und technische Abhängigkeiten neu bewertet werden.

Wenn Ihre bestehende WordPress-Website:

  • schnell und stabil läuft
  • sicher betrieben wird
  • intern gut gepflegt werden kann
  • strukturell zum Geschäftsmodell passt
  • alle benötigten Funktionen bietet
  • keine problematischen Plugin-Abhängigkeiten besitzt
  • ein Team oder einen zuverlässigen technischen Partner hat

gibt es keinen zwingenden Grund für einen Wechsel.

Ändern sich URLs, kommen zusätzlich SEO- und Redirect-Themen hinzu.

Ein neues System sollte deshalb ein konkretes Problem besser lösen.

Nicht nur moderner wirken.

Eine funktionierende WordPress-Website ist kein Migrationsproblem.

Wer mit seinem aktuellen WordPress-Setup zuverlässig arbeiten kann, muss nicht wechseln. Eine Alternative wird erst interessant, wenn sie ein reales Problem bei Betrieb, Pflege, Skalierung oder technischen Anforderungen besser löst.

Wenn der Plattformwechsel Teil eines größeren Website Relaunch ist, sollten bestehende URLs, Inhalte und organische Sichtbarkeit vor der Migration gezielt geprüft werden.

Wie finden Sie die richtige WordPress Alternative?

Die richtige Entscheidung beginnt nicht mit einer Liste von Tools. Sie beginnt mit den Anforderungen. Für eine moderne Marketingwebsite würde ich zuerst Framer und Webflow prüfen.

Für Publishing, Newsletter und Memberships ist Ghost deutlich spezialisierter.

Bei großen, komplexen und mehrsprachigen Content-Plattformen gehören TYPO3 und Drupal in die engere Auswahl.

Für kleine Websites mit möglichst wenig technischer Verantwortung können Wix oder Squarespace sinnvoll sein.

Für einen Onlineshop sollte Shopify als spezialisierte Commerce-Lösung betrachtet werden.

Danach würde ich fünf Fragen beantworten:

  • Welche Aufgaben soll die Website in den nächsten drei bis fünf Jahren erfüllen?
  • Wer pflegt Inhalte und wer trägt technische Verantwortung?
  • Welche Funktionen sind wirklich geschäftskritisch?
  • Wie wichtig sind Hostingkontrolle und Portabilität?
  • Was kostet nicht nur der Einstieg, sondern auch der Betrieb des Systems?

Erst danach ergibt eine Plattformentscheidung Sinn.

Framer Agentur

Quellen & Daten

  1. About WordPressWordPress.org · Projektdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  2. FeaturesWordPress.org · Projektdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  3. RequirementsWordPress.org · Projektdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  4. Updating WordPressWordPress.org · Projektdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  5. Framer PricingFramer · öffentliche Tarifübersicht · abgerufen 01.09.2026
  6. Plans & pricingWebflow · öffentliche Tarifübersicht · abgerufen 01.09.2026
  7. How do I export my Webflow site code?Webflow Help Center · Herstellerdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  8. Introduction to GhostGhost · Projektdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  9. Ghost(Pro) PricingGhost · öffentliche Tarifübersicht · abgerufen 01.09.2026
  10. TYPO3 Releases und SupportzeiträumeTYPO3 · Projektdokumentation · abgerufen 01.09.2026
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  12. About DrupalDrupal.org · Projektdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  13. Choosing and installing multilingual modulesDrupal.org · Projektdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  14. Exporting or Embedding Your Wix Site ElsewhereWix Help Center · Herstellerdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  15. Exporting your siteSquarespace Help Center · Herstellerdokumentation · abgerufen 01.09.2026
  16. Shopify PreiseShopify · öffentliche Tarifübersicht · abgerufen 01.09.2026

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu WordPress?

Es gibt keine allgemein beste WordPress Alternative. Für Marketing- und Unternehmenswebsites sind Framer oder Webflow interessant, Ghost ist auf Publishing spezialisiert, TYPO3 und Drupal eignen sich für komplexe Content-Plattformen und Shopify für E-Commerce. Die richtige Wahl hängt vom Anwendungsfall ab.

Ist Framer eine gute Alternative zu WordPress?

Ja, besonders für moderne Marketing-, Unternehmens- und Markenwebsites kann Framer eine gute WordPress Alternative sein. Design, CMS, Hosting und Publishing sind in einer verwalteten Plattform gebündelt. Für komplexe Shops, große Redaktionen oder individuelle serverseitige Anwendungen können andere Systeme besser passen.

Welche Open-Source-Alternativen zu WordPress gibt es?

Ghost, TYPO3 und Drupal sind etablierte Open-Source-Alternativen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ghost fokussiert Publishing und Memberships, während TYPO3 und Drupal stärker für umfangreiche und strukturierte Content-Plattformen eingesetzt werden.

Welche WordPress Alternative ist am einfachsten zu pflegen?

Das hängt davon ab, was mit Pflege gemeint ist. Für visuelle Marketingteams können Managed-SaaS-Lösungen wie Framer, Webflow, Wix oder Squarespace die technische Infrastrukturarbeit reduzieren. WordPress kann redaktionell ebenfalls sehr einfach sein, benötigt je nach Setup aber zusätzliche technische Betreuung.

Ist WordPress langfristig teurer als Framer?

Nicht grundsätzlich. WordPress.org ist kostenlos, verursacht aber Hosting- und je nach Setup technische Betreuungskosten. Framer besitzt laufende Plattformkosten, übernimmt dafür einen größeren Teil der Infrastruktur. Welche Lösung günstiger ist, hängt vom Projekt und dem benötigten Betreuungsumfang ab.

Muss WordPress regelmäßig gewartet werden?

Ja, wobei WordPress viele Minor- und Sicherheitsupdates automatisch durchführen kann. Verantwortung bleibt unter anderem für größere Updates, Hosting, Backups, Themes, Plugins und individuelle Erweiterungen. Bei einfachen Setups kann dieser Aufwand gering sein, bei komplexen Installationen deutlich höher.

Wann sollte ich nicht von WordPress wechseln?

Wenn die bestehende WordPress-Website performant, sicher, pflegbar und strukturell passend ist, gibt es keinen zwingenden Wechselgrund. Eine Migration sollte ein konkretes Problem lösen und nicht allein durchgeführt werden, weil eine andere Plattform moderner erscheint.

Porträt von Niklas Hass, Gründer von Webnity X
Niklas Hass
Gründer und Geschäftsführer · Webnity X

Niklas Hass gründete Webnity X mit dem Fokus auf GEO-optimierte Websites und KI-Sichtbarkeit. Er berät Unternehmen im deutschsprachigen Raum bei Framer-Projekten, SEO-Strukturen und generativer KI-Optimierung.

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